Review
Review: Resident Evil: Afterlife 3D
Sep 16th
Titel: Resident Evil: Afterlife 3D
Deutscher Titel: Resident Evil: Afterlife 3D
Genre: Action, Horror, Sci-Fi
Regie: Paul W. S. Anderson
Drehbuch: Paul W. S. Anderson
Darsteller: Milla Jovovich, Ali Larter, Wentworth Miller, Kim Coates, Shawn Roberts, Sergio Peris-Mencheta, Spencer Locke, Boris Kodjoe
Deutschlandstart: 16.09.2010
Resident Evil: Afterlife ist mittlerweile der fünfte Teil der Reihe (der vierte Realfilm) und die Zombies leben noch immer. Die Bedrohung hat sich aber längst verschoben. Nicht die Zombies gilt es zu bekämpfen – die sind nur noch lästiges Beiwerk im Hintergrund – nein, die Verursacher der Apokalypse, die Umbrella Corporation sind der große Feind. Im Vorgänger Resident Evil: Extinction trennte Alice (Milla Jovovich) sich zum Schluss von ihren Mitstreitern, die sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Arcadia machen. Dort soll es angeblich frei von Zombies sein.
Der Beginn von Afterlife knüpft genau an das Ende von Extinction an. Alice räumt wie versprochen im Umbrella-Stützpunkt in Tokyo auf. Beim kampf mit dem Oberbösewicht Wesker (Shawn Roberts) verliert sie ihre Superkräfte, die sie im letzten Teil entdeckt hatte. Umbrella scheint vorerst besiegt zu sein, Alice ist wieder ein normaler Mensch, was bleibt ihr da noch? Also macht sie sich auf den Weg nach Alaska, wo ihre Freunde Arcadia vermutet hatten. Dort trifft sie allerdings nur noch Claire (Ali Larter), von den anderen keine Spur. Zusammen fliegen die beiden die gesamte Westküste entlang, bis sie in dem Zombieüberfluteten Los Angeles schließlich auf dem Dach eines Gefängnisses letzte Überlebende finden. Diese wissen mehr über Arcadia und zusammen versuchen sie, das gelobte Land ohne Kontamination zu erreichen. Daran wollen sie aber nicht nur ein paar Millionen Zombies und ein riesiger Zombie-Endgegner mit 2 Tonnen schwerer Waffe hindern. Zum Glück war das Gefängnis nicht komplett verlassen. In einer Zelle sitzt der angebliche Soldat Chris, der gegen seine Freilassung einen Weg um die Zombiehorden herum zeigen würde. Doch wem kann man trauen und was wird sie in Arcadia erwarten? More >
Review: Illuminati (DVD)
Aug 29th
Titel: Illuminati
Deutscher Titel: Angels & Demons
Genre: Mystery, Thriller
Regie: Ron Howard
Drehbuch: Dan Brown (Romanvorlage), David Koepp, Akiva Goldsman
Darsteller: Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer, Stellan Skarsgård, Pierfrancesco Favino, Nikolaj Lie Kaas, Armin Mueller-Stahl
Im Handel ab: bereits erschienen
Erst letztens war ich (mal wieder) in Rom und als wir so über den (die?) Piazza Navona schlenderten, kam die Diskussion auf, ob im Film Illuminati da wirklich der Typ reingeschmissen wird, oder ob das ein anderer Brunnen war. Also ab nach Hause, DVD rein (die ich eigentlich vorher angeschaut haben wollte) und überprüft, ob Dan Brown wirklich jemanden in dem 30cm tiefen Brunnen hatte ertrinken lassen wollen. Tatsächlich soll es die “Fontana dei quattro Fiumi” gewesen sein, die im Film aber viel tiefer ist, als in echt. So viel zu Dan Browns Recherche…
Illuminati erzählt die Geschichte der bösen Illuminaten (einer Geheimorganisation aus der Schweiz, die in echt gerade mal neun Jahre bestand), die im LHC (Large Hadron Collider) bei Cern böse Antimaterie stehlen um damit noch etwas viel böseres zu machen.
Der Papst ist tot und die Konklave beginnt. Blöd nur, dass die vier Preferiti (angebliche, vom vorherigen Papst bestimmte, Nachfolger) entführt wurden und die Illuminati eine Antimateriebombe (i.e. einfach nur Antimaterie) irgendwo im Vatikan versteckt haben. Da kann nur einer helfen: Robert Langdon to the rescue. Weibliche Begleitung braucht er natürlich auch wieder, da kommt die Assistentin des Antimaterie-Wissenschaftlers (im Buch dessen Adoptivtochter) gerade recht. More >
Review: Scott Pilgrim vs. the World
Aug 23rd
Titel: Scott Pilgrim vs. the World
Deutscher Titel: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Genre: Komödie
Regie: Edgar Wright
Drehbuch: Bryan Lee O’Malley (Comicvorlage), Edgar Wright, Michael Bacall
Darsteller: Michael Cera, Mary Elizabeth Winstead, Ellen Wong, Kieran Culkin, Chris Evans, Anna Kendrick, Alison Pill, Brandon Routh, Jason Schwartzman
Deutschlandstart: 06.01.2011
Scott Pilgrim vs. the World wurde bei uns ja auf Januar verschoben, glücklicherweise hatte ich bei moviepilot Karten für eine Preview letzte Woche gewonnen. Auch noch in OV. Ich habe die Comics letztens in Vorfreude auf den Film gelesen und hätte jetzt echt nicht bis Januar warten können, also auf dem Weg nochmal vielen Dank an moviepilot :)
Scott Pilgrim (Michael Cera) macht eigentlich nicht viel mehr, als zu Hause rumzuhängen und ab und an zu einer Bandprobe seiner Band Sex Bob-Omb zu gehen, die aber selbst seiner Meinung nach nichts taugen. Seit seine Highschool-Liebe Envy Adams ihn verlassen hat, ist generell nicht viel mit ihm anzufangen, die einzige Aufregung in seinem Leben ist die Tatsache, dass der 23jährige die 17jährige Knives datet, die noch in der Highschool ist. Da begegnet ihm im Traum Ramona Flowers, von der er fortan wie besessen ist.
Doch um mit ihr zusammen sein zu können, muss er erst alle ihre 7 Evil Boyfriends… sorry, Evil Exes besiegen. Warum er das machen muss? Ist das wichtig?
Nebenbei will die Band noch erfolgreich werden und Knives will Scott zurückerobern. More >
Review: Get Him to the Greek
Aug 22nd
Titel: Get Him to the Greek
Deutscher Titel: Männertrip
Genre: Komödie
Regie: Nicholas Stoller
Drehbuch: Nicholas Stoller, Jason Segel
Darsteller: Jonah Hill, Russell Brand, Elisabeth Moss, Rose Byrne, Sean Combs, Colm Meaney, Carla Gallo, Tom Felton , Aziz Ansari, Pink, Christina Aguilera, Pharrell Williams, Lars Ulrich, Kristen Bell, Katy Perry
Deutschlandstart: 02.09.2010
Forgetting Sarah Marshall war für mich die Kömödie 2008, nicht zuletzt wegen Russel Brand als Aldous Snow, Sänger der Band Infant Sorrow. Das sahen vermutlich einige andere auch so, weshalb Nicholas Stoller sich gedacht hat, “ein Spin-Off mit Aldous Snow wäre doch super!”.
Jonah Hill spielt in Get Him to the Greek auch wieder mit, allerdings in einer anderen Rolle. Aaron Green (Hill) ist der größte Infant Sorrow-Fan überhaupt, auch wenn die Band schon lange nichts vernünftiges mehr gemacht hat, und hat seinen Traum zum Beruf gemacht: er arbeitet in einer Plattenfirma, allerdings unterscheiden sich die musikalischen Vorlieben seines Chefs (Sean Comb aka. P. Diddy) stark von seinen eigenen. Doch die Musikbranche hat es nicht leicht, eine neue Richtung muss eingeschlagen werden und deshalb trifft sein Vorschlag, zum 10-jährigen Jubiläum der Band das sagenumwobene Konzert im Greek Theater zu wiederholen, überraschenderweise auf Zustimmung. Besser noch: Aaron wird persönlich damit beauftragt, den abgehalfterten, mit Drogen vollgepumpten Rockstar aus England abzuholen, und pünktlich in den USA abzuliefern. More >
Review: Inception
Aug 2nd
Titel: Inception
Deutscher Titel: Inception
Genre: Action, Thriller, Sci-Fi
Regie: Christopher Nolan
Drehbuch: Christopher Nolan
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page, Michael Caine, Ken Watanabe, Cillian Murphy, Tom Hardy, Tom Berenger, Marion Cotillard
Deutschlandstart: 29.07.2010
Bei IMDb-Usern ist Inception immer noch auf Platz 3, mit mittlerweile sogar recht vielen Stimmen. Ich hab den gestern auch endlich gesehen (OmU mit deutschen Untertiteln. Gibt es was schlimmeres? Also außer deutsche Synchro?) und muss sagen: gut ist er natürlich. Aber Top 3? Never. Nicht mal in meiner Top 3 aller Nolan-Filme.
Cobb (Leonardo DiCaprio) bricht mit seinem Team in Träume ein, um den Leuten Geheimnisse zu entlocken. Wie das funktioniert, wird im ganzen Film nicht erklärt, ist vermutlich auch nicht so wichtig. Inception springt direkt mitten in die Handlung, das Team versucht eine Extraction (also das Extrahieren eines Geheimnisses) aus dem Kopf von Saito, einem mächtigen Industriemagnaten. Denkt man darüber nach, was später im Film über Träume gesagt werden, muss man sich fragen, warum der Film so anfängt. Seit Prestige achte ich etwas genauer (look closely!) auf den Aufbau des Films, aber dazu kann ich hier nicht mehr verraten, ohne zu spoilern.
Cobb kann nicht in die USA zu seinen Kindern zurück, ein letzter Job für Saito (die Extraction war nur ein Test) soll ihm die Rückkehr ermöglichen. Doch dazu braucht er ein neues Team, nur sein Point Man Arthur (Joseph Gordon-Levitt) bleibt im Team. Vor allem ein guter Traumarchitekt muss her. In der Vorlesung seines Vaters (Michael Caine), von dem Cobb all sein Wissen über Extraction hat, findet er einen Ersatz, die junge Ariadne (Ellen Page) ist eine bessere Architektin als Cobb es je war und kann ganz hervorragend Labyrinthe bauen.
Ariadne… Labyrinthe… da war doch was… egal, hab gerade irgendwie den Faden verloren, wo waren wir?
Ach ja, das restliche Team. Da hätten wir noch den Forger Eames (mal wieder großartig: Tom Hardy), den Chemist Yusuf (Dileep Rao) und den Tourist, Saito (auch wie immer großartig: Ken Watanabe) selbst. Zusammen brechen sie in Fischers (The Mark, gespielt von Cillian Murphy) Träume ein, um in ihm eine Idee zu pflanzen. Inception eben, was als unmöglich gilt. Dazu dringen sie tiefer in sein Unterbewusstsein ein, als sie es je zuvor gemacht haben. Blöd nur, dass man hier nicht mehr einfach aufwacht, wenn man stirbt. Und dass überall, wo Cobb ist, auch The Shade (Marion Cotillard), die Projektion seiner toten Frau nicht weit ist, macht die ganze Aktion nicht unbedingt ungefährlicher. Zusammen dringen sie in den Traum im Traum im Traum vor, um in Fischer die Idee zu pflanzen, das von seinem kürzlich verstorbenen Vater geerbte Energie-Imperium nicht zu übernehmen und auszuweiten.
Man wirft mir ja oft vor, nicht glücklich zu sein, wenn ich nicht meckern könne, besonders bei Sachen, die von allen anderen total gehypt werden. Aber ich behaupte ja gar nicht, dass Inception ein schlechter Film sei. Inception ist aber auch nicht der beste Film aller Zeiten. Zahlreiche Twitterer und Blogger schreiben “bester Film, den ich je/in den letzten 10 Jahren gesehen habe” oder so und das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich mir bei moviepilot meine Top 10 aller Filme, die ich je gesehen habe, ansehe: die wird sich nach Inception nicht verändern. Was mich ganz besonders gestört hat, war der Realismus. Die befinden sich in Träumen und alles war so verdammt normal. Klar, wurde erklärt, wenn es nicht realistisch ist, merkt das Ziel, dass irgendetwas nicht stimmt. Ich hätte mir trotzdem ein bisschen mehr Matrix-Style gewünscht, in einem Traum muss doch mehr möglich sein, als in der echten Welt, das war mir einfach zu wenig. An Hans Zimmers Soundtrack kann man natürlich wie immer nichts aussetzen, an den schauspielerischen Leistungen eigentlich auch nicht, selbst DiCaprio war… naja, er war halt DiCaprio.
Für mich landet Inception definitiv hinter Prestige und hinter Batman Begins, ein bisschen vor Memento vielleicht noch.
8,5/10
Review: Please Give
Jul 8th
Titel: Please Give
Deutscher Titel: Please Give
Genre: Comedy, Drama
Regie: Nicole Holofcener
Drehbuch: Nicole Holofcener
Darsteller: Rebecca Hall, Amanda Peet, Catherine Keener, Oliver Platt, Thomas Ian Nicholas
Deutschlandstart: 08.07.2010
Alex und Kate kaufen Möbel bei den Verbliebenen Verstorbener und verkaufen diese dann wieder für ein Vielfaches. Kate hat zunehmend Gewissensprobleme, spendet deshalb jede Menge Geld und versucht, sich für Alte und Bedürftige zu engagieren. Rebecca, die Enkelin der 90 jährigen Nachbarin mag die beiden nicht besonders, machen diese doch keinen Hehl daraus, was sie mit dem Appartement vorhaben, sobald die alte Frau sterben sollte. Rebeccas Schwester Mary ist das alles ziemlich egal und Abby, Alex’ und Kates Tochter versteht das Verhalten ihrer Mutter nicht und fühlt sich, typisch für einen Teenager, zu wenig beachtet.

Wirft man das alles in einen Topf könnte das durchaus Potential für einen guten Film bieten, tut es aber irgendwie nicht so richtig. Alex hat eine Affäre mit Mary, was komplett ohne Folgen bleibt und niemand erfährt, die schüchterne Rebecca findet schließlich einen Freund, Kate lernt, mit ihrem Gewissen zu leben… ein Dutzend Handlungsstränge, die angefangen und dann fallen gelassen werden. Am Anfang des Films will Abby eine Jeans für 200 Dollar und die bekommt sie auch. In der letzten Szene. Der einzige Handlungsstrang, der einen Anfang und ein Ende hat. Möglicherweise habe ich auch einfach was ganz anderes erwartet, schließlich wurde mir eine schwarz-humorige Komödie versprochen, wirklich lustig ist Please Give aber nicht. Einer der wenigen Filme, bei denen der Trailer genau das verspricht, was der Film bietet.
Ich will nicht sagen, Please Give sei ein schlechter Film, aber eine Komödie ist es ganz sicher nicht. Ein richtiges Drama auch nur stellenweise. Naja, hauptsache den Kritikern und Festivals gefällt es. :-)
6/10
Review: The Other Man (Der Andere)
Jul 2nd
Titel: The Other Man
Deutscher Titel: Der Andere
Genre: Drama
Regie: Richard Eyre
Darsteller: Liam Neeson, Antonio Banderas, Laura Linney, Romola Garai
Deutschlandstart: 01.07.2010
Peter (Liam Neeson) und die Schuhdesignerin Lisa (Laura Linney) führen eine glückliche Ehe, bis zu einem Gespräch der beiden, in dem sie vom Fremdgehen spricht und davon, dass sie – sollte sie ihn nicht mehr lieben – ohne ein Wort verschwinden würde. Zur nächsten Szene gibt es einen riesigen Sprung. Lisa ist weg und Peter durchsucht ihre Sachen, in erster Linie ihr MacBook (was sehr oft schön in Großaufnahme gezeigt wird).
Dort findet er E-Mails von einem Ralph, mit dem Lisa scheinbar früher eine Beziehung hatte. Er lässt Nachforschungen anstellen und findet Ralph schließlich in Mailand, wo er ihn in ein Gespräch verwickelt, ohne zu offenbaren, wer er ist. Sie treffen sich öfters und irgendwann schafft Peter es, Ralph über dessen angeblich große Liebe Lisa sprechen zu lassen und lernt durch Ralph eine andere Seite seiner Frau kennen.
Was für mich wie ein verzweifelter Versuch, die Frau zu finden, begann, entwickelt sich schließlich ganz anders. Eine Wendung, die ohne das doch sehr plumpe Plothole am Anfang nicht möglich gewesen wäre aber es kam für mich trotzdem überraschend und das passiert selten.
Erst im Nachhinein habe ich gesehen, dass das Drehbuch auf einer Kurzgeschichte von Bernhard Schlink beruht. Dessen Vorleser musste ich damals im Deutsch-LK lesen, was ich überhaupt nicht toll fand, weshalb ich mir die Oscar-prämierte Verfilmung gar nicht erst angetan habe. Einen Academy Award wird The Other Man bestimmt nicht abräumen und langsam habe ich genug von Dramen in der Sneak, er war aber doch ganz gut und auf jeden Fall viel besser als Neesons letztes Werk Five Minutes of Heaven. Das überraschende Ende war das Positivste an dem Film, leider war es ein bisschen zu plump inszeniert.
The Other Man bekommt von mir 3 von 5 Sternen.
Review: Moon
Jun 23rd
Titel: Moon
Deutscher Titel: Moon
Genre: Drama, Sci-Fi
Regie: Duncan Jones
Darsteller: Sam Rockwell, Kevin Spacey
Deutschlandstart: 15.07.2010
Im Regiedebüt von David Bowies ältesrem Sprößling Duncan Jones findet sich Sam Bell (Sam Rockwell) auf einer Mondstation wieder, das Energieproblem der zukünftigen Erde quasi im Alleingang lösend. In einer 3-Jahre-Mission überwacht er den Abbau des für Fusion notwendigen Helium 3 und schickt die Ernten zur Erde zurück. Die Station befindet sich auf der abgewandten Seite des Mondes und da der Kommunikations-Satellit defekt ist, kann er mit der Erde nur über aufgenommene Videos sprechen. Gespräche mit dem netten Roboter GERTY (Kevin Spacey) helfen leider auch nicht, die Einsamkeit zu bekämpfen. Er redet mit sich selbst und fängt an, Dinge zu sehen, wodurch er einen Unfall baut. Unversehrt wacht er in der Station wieder auf. Sam kommt das alles komisch vor und er macht sich auf den Weg, den verunglückten Rover zu untersuchen, obwohl GERTY ihn unbedingt in der Station behalten möchte, bis das “Rettungsteam” kommt. Er findet einen Klon von sich und versteht erst mal gar nichts. Und GERTY ist leider auch keine große Hilfe. More >
Five Minutes of Heaven
Jun 9th
Titel: Five Minutes of Heaven
Deutscher Titel: Five Minutes of Heaven
Genre: Drama
Regie: Oliver Hirschbiegel
Darsteller: Liam Neeson, James Nesbitt, Anamaria Marinca
Deutschlandstart: 17.06.2010
Nordirland, 1975. Die IRA attackiert britische Loyalisten und die UVF rächt sich an Katholiken, die für sie das Feindbild darstellen. Um sich im Dorf zu beweisen und als echter Mann zu gelten, tötet der junge Alistair den Katholiken James Griffin, Griffins Bruder – gerade 11 Jahre alt – ist Zeuge des Anschlags und muss ohnmächtig zusehen, wie sein älterer Bruder mit drei Schüssen in den Kopf im Wohnzimmer stirbt. Noch viel schlimmer als der Tod des Bruders sind für den kleinen Joe die Schuldzuweisungen der Mutter, die ihm vorwirft, nicht eingegriffen zu haben.

33 Jahre später fahren Alistair und Joe einem Treffen entgegen, bei dem sie unter den wachsamen Augen mehrerer Kameras zur Aufarbeitung ihrer Vergangenheit aufeinander treffen sollen. Alistair war 12 Jahre für den Mord im Gefängnis, ist in der Gesellschaft rehabilitiert, hat die Geschehnisse aber nie vergessen können und sieht den kleinen Joe immer wieder vor sich. Joe hingegen führt ein relativ normales Leben, hat Frau und Kinder, ein Leben, um das Alistair ihn nur beneiden kann.
Vom Zusammentreffen erwarten sich alle Partien etwas anderes, nur dass es nicht um Vergebung geht, ist allen gleichermaßen bewusst. More >








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