David
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Review: Unthinkable
Mar 7th
Titel: Unthinkable
Deutscher Titel: Unthinkable
Genre: Thriller
Regie: Gregor Jordan
Drehbuch: Oren Moverman, Peter Woodward
Produzenten: Marco Weber, Caldecot Chubb
Darsteller: Samuel L. Jackson, Michael Sheen, Carrie-Anne Moss, Brandon Routh, Gil Bellows, Martin Donovan, Stephen Root
Land: USA
Deutschlandstart: 25.02.2011 (Direct-to-Video)
Steven Arthur Younger (Michael Sheen) war Nuklear-Experte bei der US-Armee. Jetzt ist er zum Islam konvertiert und bedroht sein Heimatland mit 3 platzierten Nuklearbomben. FBI-Agent Brody (Carrie-Anne Moss) soll die Bomben finden, der Verhörspezialist H (Samuel L. Jackson) hat währenddessen freie Hand beim Verhör Youngers, der sich offensichtlich absichtlich hat schnappen lassen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem Millionen Menschenleben auf dem Spiel stehen und die Foltermethoden von H das einzige Mittel zu sein scheinen, dem Gefangenen die Standorte der Bomben zu entlocken.
Als Bedeutung der Machiavelli zugeschriebenen Aussage “Der Zweck heiligt die Mittel” nennt Wiktionary: für einen guten Zweck dürfen auch fragwürdige Mittel eingesetzt werden. Der gute Zweck wäre hier die Entschärfung der Bomben und das Retten unzähliger Menschenleben. Doch wie weit darf man gehen? Brody hält an ihren Prinzipien fest und lehnt Folter ab doch die Verantwortlichen wollen einfach nur den Standort der Bomben, koste es, was es wolle. Zum Glück haben sie H, der keine Skrupel kennt und die Drecksarbeit erledigt. Die Reaktionen der Anwesenden sind gemischt und verändern sich mit der Zeit, in der sie H bei der Folter beobachten. Eine richtige Entwicklung scheint es aber nicht zu geben, die Anwesenden schwanken eher hin und her, ob sie das jetzt gut finden oder nicht. Die große Frage, die der Film aufwerfen möchte, ist, ob ein Mensch auch im Angesicht der Katastrophe seine moralischen Grundsätze behalten kann. Wenn die Bombe hochgeht sterben sie sowieso alle, ist es dann noch verwerflich, den sonst Todgeweihten zu foltern, der ja eh im Explosionsradius der Bombe (so eine kleine Nuklearbombe kann schon eine ganze Stadt verwüsten) ist? Eine Frage, die im Film nicht eindeutig beantwortet werden kann, dafür sind die Charaktere zu flach und die ganze Story zu simpel. Für amerikanische Zuschauer reicht die Konvertierung zum Islam meist als Ursache, warum jemand plötzlich einen Haufen Menschen töten möchte, der etwas anspruchsvollere Filmfreund wird die Motive hinterfragen und das alles bestenfalls belächeln. Aber Unthinkable ist trotzdem ein solider Thriller und bietet optisch einige gute Stellen und mit Michael Sheen natürlich auch einen Schauspieler, der seine Rolle erstklassig verkörpert. Dazu noch einen Haufen bekannte Gesichter (Gil Bellows, bekannt aus Ally Mcbeal, “Superman” Brandon Routh…), die aber allesamt nebensächlich und austauschbar sind. Wer keine Angst vor Folterszenen hat (eigentlich sieht man nicht viel aber ich fand’s trotzdem ab und zu etwas heftig) kann Unthinkable ruhig mal in seinen Player schieben.
6.5/10
Review: The King’s Speech
Mar 4th
Titel: The King’s Speech
Deutscher Titel: The King’s Speech
Genre: History, Drama
Regie: Tom Hopper
Drehbuch: David Seidler
Produzenten: Iain Canning, Emile Sherman, Gareth Unwin, Geoffrey Rush
Darsteller: Colin Firth, Geoffrey Rush, Helena Bonham Carter, Guy Pearce, Timothy Spall, Derek Jacobi, Jennifer Ehle, Michael Gambon
Musik: Alexandre Desplat
Land: UK
Deutschlandstart: 17.02.2011
1925, Wembley Stadion. Prince Albert, Duke of York (Colin Firth) soll zur Beendigung der British Empire Exhibition eine Rede vor tausenden Menschen halten und das ganze Volk wird Zeuge seines Stotterns. Der Prinz, versucht alles, besucht jeden Spezialisten doch keiner kann ihm bei seinem Problem helfen. Die X-Beine, die er als Kind hatte, wurden mit schmerzenden Metallschienen beseitigt doch gegen sein Stottern konnte bisher keiner etwas tun. Da er nicht oft öffentlich sprechen muss und er nach seinem Bruder David (Guy Pearce) nur an zweiter Stelle in der Thronfolge steht, wird sich das auch nicht ändern, so glaubt er zumindest. Doch sein Vater, King George V (Michael Gambon) sieht das anders und zwingt Albert – oder Bertie, wie seine Familie ihn nennt – sich mit der verhassten neuen Erfindung des Rundfunks vertraut zu machen. Alberts Frau Elizabeth (aka. Queen Mum – Helena Bonham Carter) sucht auf eigene Faust einen letzten Experten auf, der ihrem Mann helfen könnte. Nach einem ersten Treffen unter eher unorthodoxen Bedingungen macht Elizabeth ihren Mann mit dem vermeintlichen australischen Sprachexperten Lionel (Geoffrey Rush) bekannt. Das erste Treffen läuft nicht gut und der Prinz verlässt zornig die Praxis des Sprachtrainers. Doch er besinnt sich eines anderen und lässt sich schließlich doch helfen. Doch der Tod seines Vaters und die Konfrontationen mit seinem Bruder, dem nun rechtmäßigen König, versetzen Albert einen herben Rückschlag. Als dann noch sein Bruder die Liebe der Regentschaft vorzieht und abdankt, um mit seiner zweifach geschiedenen Frau zusammen sein zu können, steht Albert vor seiner bisher größten Herausforderung. Denn als König gibt es nicht nur die Weihnachtsansprache und die Krönungszeremonie, auch der sich ankündigende zweite Weltkrieg verhindert, dass sich der frischgebackene König zuhause versteckt und mit niemandem redet.
The King’s Speech ist ein Film über einen Mann, dem es aufgrund seines Stotterns an jeglicher Selbstsicherheit fehlt. Das tragische daran ist, dass der Zuschauer weiß, dieser Mann wird bald König von England werden und der Zuschauer weiß das, wenn Bertie noch hofft, dieser Kelch würde an ihm vorbeiziehen. Es ist aber auch ein Film über Freundschaft. Eine Freundschaft, die der britische Prinz nur von dem australischen Therapeuten bekommen kann, der so überhaupt keine Ahnung vom Protokoll hat und sich nicht scheut, die königliche Hoheit wie jeden anderen Patienten zu behandeln. Was an The King’s Speech am meisten stört ist die Tatsache, dass der Kriegsbeginn der Höhepunkt des ganzen Films ist. Krieg bricht über England herein und des Königs einzige Sorge ist die Rede, die er sich nicht zu halten traut. Nach der “Ja, es ist Krieg aber das wird schon wieder”-Rede strahlen alle wie Honigkuchenpferde. Klar, Krieg ist doof, aber der König hat seine Rede gehalten und das ist doch ein Anlass zur Freude. Im Grunde will The King’s Speech nämlich überhaupt kein Drama sein, auch wenn es auf dem Plakat steht. Vor allem die Dialoge und das Aufeinandertreffen der ungleichen Charaktere sorgt für Lacher im Publikum.
Fazit: toller Film aber nicht unbedingt ein gutes Drama. Und meiner Meinung nach Oscar-mäßig stark überschätzt. Helena Bonham Carter beispielsweise. Sie spielt gewohnt gut aber sie leistet überhaupt nichts außergewöhnliches, das eine Oscar-Nominierung gerechtfertigt hätte. Wie dem auch sei, mit den tatsächlich gewonnenen Academy Awards kann ich leben, über den für das beste Drehbuch könnte man gegebenenfalls noch streiten.
Noch ein Tipp an die lieben Eltern: der Film ist ab 6 freigegeben, aber wenn ihr nicht wollt, dass eurer Kind von den Lehrern nach Hause geschickt wird, weil es in der Klasse “Fuck, Tits, Arse, buggerty bugger” ruft, überlegt euch das nochmal.
9/10
Trailer: Never let me go (Alles, was wir geben mussten)
Mar 3rd
Eben im Kino (The King’s Speech OmU) sah ich einen Trailer, den ich mir normal im Web nie angeschaut hätte. Aus drei Gründen war der aber trotzdem toll und deshalb poste ich den.
1. Carey Mulligan (Sally Sparrow aus der besten Doctor Who-Folge Blink. Die mit den Weeping Angels, ihr wisst schon)
2. Andrew Garfield (Frank aus der sehr guten Dalek-Doppelfolge von Doctor Who; Daleks in Manhattan und Evolution of the Daleks)
3. Keira Knightley (war noch nicht bei Doctor Who aber ist trotzdem toll)
Der Trailer macht auf jeden Fall Lust auf den Film. Hat jemand die “best novel of the decade” gelesen? Hat Andrew Garfield dafür wirklich seine Haare abgeschnitten?
Filmfreek sucht die besten Filme aller Zeiten
Mar 2nd
Auf Filmfreek.de werden momentan die besten Filme aller Zeiten gesucht. 2008 hatte ich selber ne Blog-Parade mit dem Thema (Link) aber seitdem hat sich ja vielleicht was geändert. Man könnte auch einfach in meine moviepilot-Liste gucken, allerdings stehen da keine Begründungen bei. (Eigentlich hasse ich ja Bewertungen, vor allem im Stil wie man sie auf moviepilot machen muss. Ich habe mehr als 1000 Filme bewertet – wenn ich heute einen mit 8 bewerte und mit einem 8er von vor 2 Jahren vergleiche ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich eine der Wertungen wieder ändern müsste. Und dadurch dann wieder alle anderen. Sprich: 1000 Dinge über mehrere Jahre mit Punkten von 1-10 zu bewerten ich schier unmöglich, bzw. eine so genaue Differenzierung gar nicht machbar. Schlecht, okay, gut und hervorragend; mehr bräuchte man eigentlich nicht.)
Wie immer bei solchen Sachen die Frage: wie zählt man Trilogien? Ich zähle dieses Mal die Filme einzeln.
Der Pate + Der Pate II
Meisterwerke, zu denen man eigentlich nicht viel sagen muss. Und vor allem sind sie ausgezeichnet gealtert, schaut man sich heute die überarbeiteten Fassungen an, kann man kaum glauben, dass der erste Teil schon fast 40 Jahre auf dem Buckel hat. Der dritte fällt leider im Gegensatz zu den Vorgängern stark ab.
Matrix
Ein Meilenstein in der modernen Filmgeschichte. Früher bin ich nicht oft ins Kino gegangen, in Matrix war ich sogar mehrfach drin und musste den Soundtrack unbedingt haben. Plötzlich haben sich alle Kiddies im Internet Neo genannt und die Bullet time wurde zum Autotune des Films, jeder musste es haben und auch heute noch wird es gerne genutzt. Matrix war technisch eine Revolution aber auch die Story war herausragend. Die Fortsetzungen konnten den hohen Standard leider nicht halten.
Batman Begins
Batman begleitet mich seit meiner frühen Kindheit. Die alte Serie war eine der wenigen Sachen, die ich als Kind im TV geguckt habe und ich fand sie so toll, dass ich sogar ein Karnevalskostüm von Batman besaß. Und das, obwohl ich Karneval hasse. Dass die alten Sachen total albern waren, fiel mir als Kind überhaupt nicht auf.
Batman Begins ist das einzige Beispiel eines funktionierenden Reboots bis jetzt und zeigt, wie man es richtig macht. Ein hervorragender Regisseur, tolle Schauspieler und eine Superhelden-Story ohne jegliche Albernheit. Batman Begins zeigt einen glaubhaften Helden der so fast real existieren könnte. Klar, dass ist der Vorteil Batmans, ein Held ohne Superkräfte oder Mutierungen macht die Sache einfach. Bei Iron Man hat es ja auch ganz gut geklappt, trotzdem ist Batman Begins ein Meisterwerk und Iron Man einfach nur ein guter Actionfilm. The Dark Knight finden viele besser, was aber nur an Heath Ledger liegt. Für die Story und die funktionierende Neuerzählung der Batman-Geschichte muss Batman Begins einfach vor The Dark Knight gelistet werden. TDK ist einfach nur eine Fortsetzung ohne viel Neues.
Watchmen
Beste Graphic Novel aller Zeiten, beste “Comicverfilmung” aller Zeiten. Oft wird die Nähe zur Vorlage kritisiert, wohingegen an anderen Stellen drastisch geändert wurde. Für mich der beste Film unserer Zeit, grandiose Bilder, epischer Soundtrack und ein Intro, das alleine schon jeden anderen Film 2009 in den Schatten gestellt hat.
Hero
Die meisten Menschen, die ich “in echt” kenne, können mit meiner Vorliebe für asiatisches Kino, die irgendwann mal mit Jackie Chan-Filmen begonnen hat, nichts anfangen. Besonders die Kämpfe und das “Fliegen” der Charaktere finden viele albern. Für Zhang Yimous Hero mit Jet Li sollte jeder eine Ausnahme machen, den dieser Film ist in seiner Bildsprache und seiner Erzählweise, entschuldigt die Ausdrucksweise, einfach nur episch. Wer diesen Film nicht kennt, hat was verpasst und sollte es schleunigst nachholen.
Mr. Magoriums Wunderladen
Mr. Magorium’s Wonder Emporium ist der Underdog in meiner Liste hier. Viele kennen den Film gar nicht und das ist schade, ist es doch eine fantastisch-schöne und gleichsam traurige Fantasy-Geschichte, vergleichbar vielleicht mit Jumanji. Dustin Hoffman ist ein 243 Jahre alter Besitzer eines Spielwarenladens, Natalie Portman seine Gehilfin. Jason Bateman kommt als Accountant in den Shop und hat erst kein Verständnis für die übernatürlichen Vorgänge, kann sich schließlich aber von Miss Portman mitreißen lassen. Dafür hätte sie mal den Oscar verdient, Hoffman und Portman spielen hier in absoluter Höchstform, must-see für alle Junggebliebenen!
Four Rooms
Ein Film, vier Episoden, alle verbunden durch einen der besten Schauspieler unserer Zeit, Tim Roth. Tarantino und Rodriguez waren für zwei der vier makaberen Episoden verantwortlich und Tim Roth in seiner bisher einzigen (?) Hauptrolle. Ansehen!
Der Herr der Ringe – Die zwei Türme
Muss man nix zu sagen. Nachdem ich letztens nochmal die SEE der Filme geguckt habe, gefällt mir der erste Teil gar nicht mehr so gut, der zieht sich wirklich extrem. Teil 2 und 3 sind aber nach wie vor super und gehören zu den wenigen Filmen, die ich jedes Jahr wieder gucken kann.
Star Wars – Return of the Jedi
Ehrlich gesagt weiß ich nie genau, hinter welchem Titel sich welcher Teil verbirgt bzw. was da gerade passiert, so sehr hat sich das für mich als zusammengehörige Trilogie ins Hirn gebrannt. Die alte Star Wars-Trilogie habe ich in meinem Leben bestimmt schon mehr als 30 Mal gesehen, deshalb muss die einfach hier rein. Ich mag die Hoth-Szenen aus Teil 2 und eigentlich auch den Teil auf Dagobah aber der explodierende Todesstern und der Kampf gegen den Imperator gewinnt bei mir und deshalb ist Teil 2 hier in der Liste.
Platoon
Oliver Stones Meisterwerk über die Sinnlosigkeit des Krieges. Brutal, ehrlich, direkt, so muss ein (Anti-)kriegsfilm aussehen.
So, das war meine Top 10, ich bin auf eure gespannt. Schaut bei filmfreek vorbei und nennt eure Top-Filme in den Comments oder macht einen Blogartikel dazu.
Die Gewinner der 83sten Academy Awards
Feb 28th
Ich habe noch nie eine Oscar-Verleihung gesehen und auch dieses Mal habe ich es nicht ausgehalten, mir die ganze Verleihung anzuschauen. Irgendwie ist das nicht wirklich spannend und es stört mich immer, dass ich so viele Filme noch gar nicht gesehen habe/noch nicht sehen konnte. Wie dem auch sei, hier die Liste der Gewinner für alle, die auch lieber geschlafen haben und es bis jetzt noch nicht nachgeguckt haben. Unwahrscheinlich, ich weiß.
BEST PICTURE:
Black Swan
The Fighter
Inception
The Kids Are All Right
The King’s Speech
127 Hours
The Social Network
Toy Story 3
True Grit
Winter’s Bone
ACTOR IN A LEADING ROLE:
Javier Bardem, Biutiful
Jeff Bridges, True Grit
Jesse Eisenberg, The Social Network
Colin Firth, The King’s Speech
James Franco, 127 Hours
ACTRESS IN A LEADING ROLE:
Annette Bening, The Kids Are All Right
Nicole Kidman, Rabbit Hole
Jennifer Lawrence, Winter’s Bone
Natalie Portman, Black Swan (Review)
Michelle Williams, Blue Valentine
DIRECTING:
Darren Aronofsky, Black Swan
David O. Russell, The Fighter
Tom Hooper, The King’s Speech
David Fincher, The Social Network
Joel and Ethan Coen, True Grit
ORIGINAL SONG:
Coming Home from Country Strong (Sony Pictures Releasing (Screen Gems)) Music and Lyric by Tom Douglas, Troy Verges and Hillary Lindsey
I See the Light from Tangled (Walt Disney) Music by Alan Menken Lyric by Glenn Slater
If I Rise from 127 Hours (Fox Searchlight) Music by A.R. Rahman Lyric by Dido and Rollo Armstrong
We Belong Together from Toy Story 3 (Walt Disney) Music and Lyric by Randy Newman
FILM EDITING:
Black Swan (Fox Searchlight) Andrew Weisblum
The Fighter Paramount Pamela Martin
The King’s Speech (The Weinstein Company) Tariq Anwar
127 Hours (Fox Searchlight) Jon Harris
The Social Network (Sony Pictures Releasing) Angus Wall and Kirk Baxter (Review)
VISUAL EFFECTS:
Alice in Wonderland (Walt Disney) Ken Ralston, David Schaub, Carey Villegas and Sean Phillips
Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1 (Warner Bros.) Tim Burke, John Richardson, Christian Manz and Nicolas Aithadi
Hereafter (Warner Bros.) Michael Owens, Bryan Grill, Stephan Trojanski and Joe Farrell
Inception (Warner Bros.) Paul Franklin, Chris Corbould, Andrew Lockley and Peter Bebb (Review)
Iron Man 2 (Paramount and Marvel Entertainment, Distributed by Paramount) Janek Sirrs, Ben Snow, Ged Wright and Daniel Sudick
DOCUMENTARY:
Exit through the Gift Shop (Producers Distribution Agency) Banksy and Jaimie D’Cruz A Paranoid Pictures Production
Gasland Josh Fox and Trish Adlesic A Gasland Production
Inside Job (Sony Pictures Classics) Charles Ferguson and Audrey Marrs A Representational Pictures Production
Restrepo (National Geographic Entertainment) Tim Hetherington and Sebastian Junger An Outpost Films Production
Waste Land Lucy Walker and Angus Aynsley (Arthouse Films) An Almega Projects Production
SHORT FILM, LIVE ACTION
The Confession (dir: Tanel Toom)
The Crush (dir: Michael Creagh)
God of Love (dir: Luke Matheny)
Na Wewe (dir: Ivan Goldschmidt)
Wish 143 (dir: Ian Barnes and Samantha Waite)
DOCUMENTARY SHORT SUBJECT
Killing in the Name (dir: Jed Rothstein)
Poster Girl (dir: Sara Nesson)
Strangers No More (dir: Karen Goodman and Kirk Simon)
Sun Come Up (dor: Jennifer Redfearn and Tim Metzger)
The Warriors of Qiugang (dir: Ruby Yang and Thomas Lennon)
COSTUME DESIGN:
Alice in Wonderland (Walt Disney) Colleen Atwood
I Am Love (Magnolia Pictures) Antonella Cannarozzi
The King’s Speech (The Weinstein Company) Jenny Beavan
The Tempest (Miramax) Sandy Powell
True Grit (Paramount) Mary Zophres
MAKEUP
Barney’s Version, Adrien Morot
The Way Back, Edouard F. Henriques, Gregory Funk and Yolanda Toussieng
The Wolfman, Rick Baker and Dave Elsey
SOUND EDITING
Inception, Richard King
Toy Story 3, Tom Myers and Michael Silvers
Tron: Legacy, Gwendolyn Yates Whittle and Addison Teague
True Grit, Skip Lievsay and Craig Berkey
Unstoppable, Mark P. Stoeckinger
SOUND MIXING
Inception, Lora Hirschberg, Gary A. Rizzo and Ed Novick
The King’s Speech, Paul Hamblin, Martin Jensen and John Midgley
Salt, Jeffrey J. Haboush, Greg P. Russell, Scott Millan and William Sarokin
The Social Network, Ren Klyce, David Parker, Michael Semanick and Mark Weingarten
True Grit, Skip Lievsay, Craig Berkey, Greg Orloff and Peter F. Kurland
ORIGINAL SCORE:
How to Train Your Dragon (Paramount) John Powell
Inception (Warner Bros.) Hans Zimmer
The King’s Speech (The Weinstein Company) Alexandre Desplat
127 Hours (Fox Searchlight) A.R. Rahman
The Social Network (Sony Pictures Releasing) Trent Reznor and Atticus Ross
ACTOR IN A SUPPORTING ROLE:
Christian Bale, The Fighter
John Hawks, Winter’s Bone
Jeremy Renner, The Town
Geoffrey Rush, The King’s Speech
Mark Ruffalo, The Kids Are All Right
FOREIGN LANGUAGE FILM:
Biutiful
Dogtooth
In a Better World
Incendies
Outside the Law
ORIGINAL SCREENPLAY:
Another Year (Sony Pictures Classics), Written by Mike Leigh
The Fighter (Paramount), Screenplay by Scott Silver and Paul Tamasy & Eric Johnson. Story by Keith Dorrington & Paul Tamasy & Eric Johnson
Inception (Warner Bros.), Written by Christopher Nolan
The Kids Are All Right (Focus Features), Written by Lisa Cholodenko & Stuart Blumberg
The King’s Speech (The Weinstein Company), Screenplay by David Seidler
ADAPTED SCREENPLAY:
127 Hours (Fox Searchlight), Screenplay by Danny Boyle & Simon Beaufoy
The Social Network (Sony Pictures Releasing), Screenplay by Aaron Sorkin
Toy Story 3 (Walt Disney), Screenplay by Michael Arndt. Story by John Lasseter, Andrew Stanton and Lee Unkrich
True Grit (Paramount), Written for the screen by Joel Coen & Ethan Coen
Winter’s Bone (Roadside Attractions), Adapted for the screen by Debra Granik & Anne Rosellin
ANIMATED FEATURE FILM:
How to Train Your Dragon
The Illusionist
Toy Story 3
SHORT FILM, ANIMATED
Day & Night (dir: Teddy Newton)
The Gruffalo (dir: Jakob Schuh and Max Lang)
Let’s Pollute (dir: Geefwee Boedoe)
The Lost Thing (dir: Shaun Tan and Andrew Ruhemann)
Madagascar, carnet de voyage (Madagascar, a Journey Diary)
ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE:
Amy Adams, The Fighter
Helena Bonham Carter, The King’s Speech
Melissa Leo, The Fighter
Hailee Steinfeld, True Grit
Jackie Weaver, Animal Kingdom
CINEMATOGRAPHY:
Black Swan (Fox Searchlight) Matthew Libatique
Inception (Warner Bros.) Wally Pfister
The King’s Speech (The Weinstein Company) Danny Cohen
The Social Network (Sony Pictures Releasing) Jeff Cronenweth
True Grit (Paramount) Roger Deakins
ART DIRECTION:
Alice in Wonderland (Walt Disney), Robert Stromberg (Production Design), Karen O’Hara (Set Decoration)
Harry Potter and the Deathly Hallows Part 1 (Warner Bros.), Stuart Craig (Production Design), Stephenie McMillan (Set Decoration)
Inception (Warner Bros.), Guy Hendrix Dyas (Production Design), Larry Dias and Doug Mowat (Set Decoration)/span>
The King’s Speech (Paramount), Eve Stewart (Production Design), Judy Farr (Set Decoration)
True Grit (Paramount), Jess Gonchor (Production Design), Nancy Haigh (Set Decoration)
The King’s Speech und Inception konnten die meisten Oscars abstauben und haben beide je 4 bekommen.
Toy Story-Shortfilm vor Cars 2
Feb 25th
Das beste an Pixar-Filmen ist oft der Kurzfilm vor dem Film. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Pixar-Filme, aber Pixars Kurzfilme sind noch mal eine ganze Klasse für sich. Vor dem Sequel zu Cars (welchen ich übrigens super fand, im Gegensatz zu scheinbar fast jedem anderen Pixar-Fan) wird ein Kurzfilm mit den Charakteren aus Toy Story gezeigt werden. Ob Pixar die Ideen für innovative Kurzfilme ausgehen oder ob man den Toy Story-Fans einfach noch mal ein Wiedersehen mit ihren geliebten Spielzeugen bieten möchte ist ja eigentlich egal, solange der Film witzig wird.
Toy Story Hawaiian Vacation wird der Kurzfilm heißen und offiziell zum Start von Cars 2 am 24. Juni zu sehen sein.
Review: Going Postal
Feb 24th
Titel: Going Postal
Deutscher Titel: Going Postal
Genre: Fantasy, Comedy
Regie: Jon Jones
Drehbuch: Buchvorlage: Terry Pratchett; Richard Kurti, Bev Doyle
Produzenten: Rod Brown, Vadim Jean, Ian Sharples
Darsteller: Richard Coyle, David Suchet, Charles Dance, Claire Foy, Steve Pemberton, Andrew Sachs, Tamsin Greig, Timothy West, Terry Pratchett
Verleih: Hollywood Pictures
Land: UK
Deutschlandstart: 15.11.2010 (DVD/Blu-ray)
Der Gauner Moist von Lipwig (Richard Coyle – im deutschen Buch “Feucht von Lipwig”. Übersetzungen von Pratchett-Werken ins Deutsche sind ein ganz eigenes Kapitel, das komplette Foren und Wikis füllt. Man guckt und liest es am besten im Original) wurde nach zahlreichen Betrügereien schließlich doch von seiner Vergangenheit eingeholt. Er hat nie jemandem etwas zuleide getan, trotzdem soll er gehängt werden. Doch nach dem Gang zum Galgen wacht er nicht wie erwartet im Reich einer der unzähligen Götter der Scheibenwelt auf, sondern im Büro Lord Vetinaris (David Suchet), dem Patrizier der Metropole Ankh-Morpork. Vor Vetinari fürchten sich selbst Angehörige der Assassinengilde, dementsprechend unwohl ist Moist bei dieser Begegnung, die nichts Gutes verheißen kann. Vetinari stellt Moist vor die Wahl: entweder droht ihm doch der Tod oder er nimmt die Stellung als Postmaster General an und restauriert die alte Post Ankh-Morporks. Denn Vetinari ist das neue Kommunikationsmedium, die Clacks-Tower des skrupellosen Geschäftsmannes Reacher Gilt, ein Dorn im Auge. Mit diesen optischen Telegraphen lassen sich Nachrichten und sogar Bilder theoretisch in wenigen Sekunden übermitteln. Nur fallen die Clacks oft aus und die Monopol-Stellung gefällt Vetinari gar nicht. Da er sich nicht direkt einmischen kann, macht er sich Moist zunutze und zwingt ihn also, die Post wiederzubeleben und als Konkurrenz-Unternehmen zu Reacher Gilt zu führen. Doch Gilt sitzt natürlich nicht tatenlos dabei, während an seinem Monopol der Nachrichtenübermittlung gerüttelt wird. Und der Halunke Moist sieht auch nicht ein, sein neu gewonnenes Leben zu riskieren und versucht, seiner Verantwortung zu entfliehen. Erst Adora Belle Dearheart (Claire Foy), Gründerin des Golem Trust, einer Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Rechte der Golems zu vertreten, kann Moist trotz ihrer zynischen und abweisenden Art überzeugen, dem ehrlichen Leben eine Chance zu geben und für die Post und seine Liebe zu Adora zu kämpfen.

Kurzfilm: The Saga of Biorn
Feb 22nd
Sehr schöner kleiner Animationsfilm um einen alternden Wikinger(?), der nichts weiter möchte, als im Kampf zu sterben. Doch das stellt sich als schwieriger heraus, als er sich das vorgestellt hatte.




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