Die Abenteuer von Tim und Struppi
Nov 21st
Überall begegnet uns momentan der junge Reporter aus Belgien. Die Comics habe ich letztens alle erneut gelesen (vielleicht schreibe ich da auch noch was zu), dann den Film geschaut (den ich erst nicht so gut fand, weil er doch recht weit vom Buch entfernt war, allerdings heißt er bei uns jetzt auch nicht mehr so wie das Buch, unter dem Titel läuft er nur noch in UK). Anschließend habe ich mir das Game vorgenommen, auf das ich mich schon länger gefreut habe, heutzutage gibt es einfach kaum noch gute Platformer und Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn ist ein sehr guter Vertreter des Genres, auch wenn die 3D-Parts nicht sonderlich gut gelungen sind. Ansonsten macht das Game echt Spaß, vor allem zu zweit.
Louis Theroux DVD Collection – Online Quiz (Teil2)
Oct 31st
Gonzo-Journalist Louis Theroux besucht Gruppen am Rande unserer Gesellschaft, pirscht sich wie ein Tierfilmer an die zu untersuchenden Wesen an und infiltriert ihre Gruppe, um so authentisch wie möglich über ihre Lebensart berichten zu können. Louis Theroux nimmt die Schönen und Reichen unter die Lupe und schaut hinter den Schein des Mekkas der Schönheitschirurgie, im sonnigen Kalifornien, er besucht Schwerverbrecher im Hochsicherheitsgefängnis San Quentin, ein anderes Mal beobachtet er, wie sich Banden und ssatlicher Sicherheitskräfte in Nigeria einen erbitterten Kampf liefern und lässt beide Seiten zu Wort kommen und auch das Erziehungssystem der USA wird unter die Lupe genommen, in dem jede noch so kleine Verhaltensauffälligkeit bei Kindern sofort mit Drogen/Medikamenten behandelt wird.
13 Folgen der schonungslosen BBC-Reportagen gibt es in Deutschland auf DVD zu kaufen, wer sein Wissen testen oder ein bisschen mehr erfahren möchte, kann das mit diesem lustigen Videoquiz zu den BBC Dokumentations-DVDs von Louis Theroux machen, bei dem man die Antworten der Protagonisten raten muss. Die Auflösung wird im Video gezeigt und bei den Antworten wird man sich ungläubig an den Kopf fassen, wenn man merkt, dass das wahre Leben oft kurioser ist, als man denkt. Sowas kann man sich einfach nicht ausdenken.
Ich hab gerade mal eine Episode geschaut – eigentlich wollte ich nur kurz reinschauen, konnte mich dann aber nicht losreißen – die Dokus sind wirklich sehr ehrlich und natürlich gemacht, die Personen kommen zu Wort und können ihre Sicht der Dinge erzählen und dem Zuschauer bleibt überlassen, das Gesehene zu bewerten. In Interviews stellt Louis Theroux nur wenige Fragen, aber immer die richtigen, sofern ich das von einer Folge beurteilen kann. Die meiste Zeit lässt er die Personen erzählen, lenkt nur ab und zu in die richtige Richtung und hört sonst eher zu. Mich hat die eine Folge (es ging um die Bedingungen in einem großen Gefängnis in Miami) auf jeden Fall überzeugt, auch die restlichen Folgen gucken zu wollen.
Edelpuff in der Wüste:
Review: Der letzte Tempelritter
Sep 1st
Titel: Der letzte Tempelritter
Deutscher Titel: Season of the Witch
Genre: Fantasy, Adventure
Regie: Dominic Sena
Drehbuch: Bragi F. Schut
Syncrhonstimmen: Nicolas Cage, Ron Perlman, Christopher Lee, Claire Foy, Robert Sheehan
Land: USA
Deutschlandstart: 07.01.2011 (DVD-Release Deutschland: 26.08.2011)
Macht Nicolas Cage nur in schlechten Filmen mit? Oder werden alle Filme schlecht, in denen Nicolas Cage mitmacht? Die Frage muss man sich unweigerlich stellen, wenn man sich mal den Quatsch anschaut, den Signore Coppola in letzter Zeit verbrochen hat. The Sorcerer’s Apprentice, Bangkok Dangerous, Knowing, National Treasure, Next, Ghost Rider… Cage wirkt immer deplatziert, die Rollen immer albern. Filmkritiker Roger Ebert schafft es, daraus noch ein Kompliment zu machen. “He is committed to the character with every atom” sagt er über die schlechten Rollen Cages. Egal wie doof die Rolle, Cage sei mit Herzblut dabei. Was Roger Ebert wohl zu Der letzte Tempelritter sagen würde?
Die Story von “Der letzte Tempelritter” kann man schnell erzählen und die Kreuzzüge sind dabei interessanterweise kaum von Bedeutung. Die beiden Kreuzritter (Kreuzritter, keine Tempelritter) Behmen (Nicolas Cage) und Felson (Ron Perlman) töten tausende Ungläubige in den Kreuzzügen. Unter den Tausenden waren scheinbar nie Frauen, denn als Behmen zum ersten Mal eine Frau tötet, schlägt sein Gewissen Alarm und die beiden Freunde desertieren und kehren zurück in ihre deutsche Heimat. Doch in Europa herrscht die Pest, und die beiden Ritter werden in einer pestverseuchten Stadt ein letztes Mal in den Dienst der Kirche gestellt. Sie sollen eine Hexe in ein weit entfernteste Kloster bringen, damit dort von den Mönchen ein altes Ritual mit ihr vollzogen werden kann, das die Pest beenden soll.
Zusammengefasst ist: “bring Hexe von A nach B” die gesamte Story des Films. Unterwegs trifft die Gruppe, bestehend aus der vermeintlichen Hexe, den beiden ehemaligen Rittern, einem Priester, einem Messdiener, der gerne Ritter wäre, einem Betrüger, der vorgibt, den Weg zu kennen und einem alten Ritter natürlich auf alle möglichen Hindernisse.
Die Kritiken zu Der letzte Tempelritter sind größtenteils negativ, wie ich nach dem Film gesehen habe und das leider zurecht. Der Film hat keine wirkliche Story, die Effekte sind auch nicht wirklich State-of-the-art und dem Film fehlt es generell an jeglichem Tiefgang, den man mit Kreuzrittern, die wegen der Schrecken der Kriege desertieren, Hexenverfolgung und Kirchenkritik leicht hätte schaffen können. Stattdessen liefert Dominic Sena (Password: Swordfish, Gone in 60 Seconds) einen seichten Fantasy-Streifen, der mich zum Schluss an Eddie Murphys Auf der Suche nach dem goldenen Kind erinnert hat. Der Unterschied: 1. Eddie Murphy will lustig sein und 2. ist der Film von 1986. Kritik an der Kirche und an den Kreuzzügen hätte stärker hervorgehoben werden müssen und die Horror-Elemente hätten gruseliger sein müssen, was bleibt ist ein typischer Fall von “nix Halbes und nix Ganzes”, den man sich mal im Fernsehen anschauen kann, wenn nichts anderes läuft.
Komischerweise war Der letzte Tempelritter an den Kinokassen recht erfolgreich, weshalb wir sicher auch in Zukunft wohl nicht von schlechten Nicolas Cage-Streifen verschont bleiben werden.
Captain America-Bloggeraktion
Aug 18th
Zum Start von Captain America (Review hier) haben sich 5 Blogger zusammengeschlossen und in ein peinliches Kostüm geschmissen, um eine Szene aus dem Comic nachzustellen. :) Ja, ich war natürlich einer davon, das konnte ich mir schließlich nicht entgehen lassen.
Hier das Original:
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Game of Thrones RPG
Aug 11th
CollegeHumor haben aus Game of Thrones ein RPG gemacht. Leider keins, das man echt spielen kann, schade eigentlich. Ich vermisse ein bisschen die alten RPGs, Secret of Mana, Terranigma, Secret of Evermore…
Achtung, Spoiler!
Cars 2
Aug 9th
Titel: Cars 2
Deutscher Titel: Cars 2
Genre: Animation
Regie: John Lasseter, Brad Lewis
Drehbuch: Ben Queen
Syncrhonstimmen: Owen Wilson, Larry The Cable Guy, Michael Caine, Emily Mortimer, John Turturro, Thomas Kretschmann, Franco Nero
Verleih: Walt Disney Pictures
Land: USA
Deutschlandstart: 28.07.2011
Cars 2, die Fortsetzung des eigentlich nicht ganz so beliebten, aber dennoch an den Kinokassen sehr erfolgreichen, Animationsfilm von Pixar, versetzt die sprechenden Autos rund um den roten Flitzer Lightning McQueen (Owen Wilson) auf Rennstrecken in der ganzen Welt. In ihrem zweiten Abenteuer verlassen die Autos Radiator Springs und reisen um die Welt, um an einem Rennen des Öl-Milliardärs Miles Axlerod (Eddie Izzard) teilzunehmen. Der ist mittlerweile von seiner Öl-Sucht bekehrt, hat sich selbst in ein Elektro-Auto umbauen lassen und will mit dem Rennen seinen neuen, sauberen Treibstoff promoten, den alle Wagen benutzen müssen.
Währenddessen sind die Spione Finn McMissile (Michael Caine) und Holley Shiftwell (Emily Mortimer) dem bösen Professor Zündapp (Thomas Kretschmann) auf der Spur, der mit seinen “Gurken” (im Original “Lemons”, also alte, verrostete Autos) einen bösen Plan verfolgt, der eine mysteriöse Geheimwaffe involviert. Mater/Hook, der Lightning ausnahmsweise begleiten durfte, sich aber wie zu erwarten war, ständig blamiert, wird in das Spion-Geschehen hineingezogen und versucht mit den britischen Geheimagenten, die Verschwörung aufzudecken. Das führt ihn letztendlich doch wieder zu seinem besten Freund Lightning zurück, denn wie es sich herausstellt, will das böse deutsche Auto mit seinen verrosteten Kumpanen das Rennen sabotieren. Der gutmütige Abschleppwagen zögert keine Sekunde, stürzt sich in die Gefahr und riskiert alles, um seinen Freund zu beschützen.
Cars war für viele der schlechteste Pixar-Film, ich mochte ihn eigentlich, auch wenn er natürlich nicht an ein Toy Story herankommt. Cars 2 hingegen ist mehr als eine würdige Fortsetzung und einer der lustigsten und optisch beeindruckendsten Animationsfilme überhaupt. Und das beste: er bringt den Kindern noch ein paar sinnvolle Lebensweisheiten bei. Über Freundschaft. Und Umweltschutz. Und darüber, wie böse fossile Energie doch ist.
Optisch ist Cars 2 wirklich bombastisch und abwechslungsreich, die bunte Neon-Welt Tokyos, die kleine italienische Hafenstadt, London…
Dabei sind alle Orte relativ originalgetreu nachempfunden, mit kleinen Änderungen, die sie für Autos als Bewohner und Erbauer glaubhaft machen. Da wären die Automaten in Tokyo, an denen es statt gebrauchter Schlüpfer (ja, das gibt es in Japan), Reifen zu kaufen gibt oder der Big Bentley in London. Und die Szene mit Mater auf einer japanischen Toilette? Klar, das ist alberner Klamauk, aber wer das nicht witzig finden kann, der sollte nicht in einen Pixar-Film gehen.
Cars 2 ist einer der witzigsten Animationsfilme, den ich bis jetzt gesehen habe und selbst die deutsche Synchro mit komischen Leuten aus der Rennfahrer-Szene, die überhaupt nicht sprechen können, kann daran nichts ändern. Eltern mit Kindern seien vor der Gewalt in dem Film gewarnt. Die Autos schießen mit echten Waffen, überall explodiert es und Gegner werden getötet. Man mag jetzt sagen: “ach, das sind ja nur Autos”, trotzdem sollte man die FSK 0-Wertung meiner Meinung nach mit Vorsicht genießen. Wenn “lebende” Autos in Schrottpressen kommen, explodieren oder auf Grund eines Sturzes in Einzelteile zerfallen, ist das für Kinder im Vorschulalter möglicherweise weniger geeignet. Ansonsten ist Cars 2 ein Spaß für die ganze Familie, bei dem auch erwachsene Zuschauer was zu lachen haben. Angucken!
Zu Cars 2 gibt es natürlich auch wieder ein Videogame, lest also auch mein Review zum Cars 2- Videospiel!
Captain America: The First Avenger
Aug 5th
Titel: Captain America: The First Avenger
Deutscher Titel: Captain America: The First Avenger
Genre: Comicverfilmung
Regie: Joe Johnston
Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely
Darsteller: Chris Evans, Hugo Weaving, Natalie Dormer, Stanley Tucci, Tommy Lee Jones, Neal McDonough, Dominic Cooper, Anatole Taubman, Sebastian Stan
Verleih: Paramount Pictures
Land: USA
Deutschlandstart: 18.08.2011
USA, 1942: Steve Rogers möchte nichts lieber, als für sein Vaterland in den Krieg zu ziehen. Nicht weil er gerne tötet, sondern weil er einfach keine Bullies mag, wie er sagt. Nur wird er jedes mal ausgemustert, so oft er es auch unter falscher Identität versucht. Er ist klein, schmächtig, hat Asthma und noch vieles mehr. Körperlich könnte er ungeeigneter nicht sein, dafür ist er clever und trägt das Herz am rechten Fleck. Wie der Zufall so will, wird auf einer Präsentation von Howard Stark (Iron Mans Dad) Dr. Erskine auf den kleinen Mann aufmerksam und bietet ihm die Erfüllung seines Traumes an. Was er ihm nicht erzählt: der Doktor hat ein Serum entwickelt, das jeden Soldaten in einen Supersoldaten verwandeln kann. Leider wurde er in seiner deutschen Heimat schon dazu gezwungen, dem Nazi-Offizier Johann Schmidt (Hugo Weaving) das Serum zu verabreichen, weshalb auch die Deutschen über einen Supersoldaten verfügen. Und einen verrückten noch dazu, sucht Schmidt doch nach Götterartefakten und versucht, im Alleingang die Weltherrschaft zu erlangen.
Auf der anderen Seite nutzt Captain America, wie Rogers fortan genannt wird, sein neu gewonnenes Image, um durch Auftritte Geld für die Armee zu gewinnen, den Krieg hat er immer noch nicht gesehen. Als sein bester Freund von einem Einsatz nicht mehr zurück kehrt, hat der ehemalige Hänfling genug davon, an der Seitenlinie zu stehen, und greift nur unterstützt von der Agentin Peggy Carter (Hayley Atwell) die feindliche Basis an, in der sein Kumpel Buck vermutet wird und erklärt Nazi-Bösewicht Red Skull den Krieg.
Captain America, der amerikanischste aller Superhelden, reiht sich in die Riege der Avengers ein. Der Comic entstand in erster Linie zu Propagandazwecken. Comics, in denen Nazis bekämpft oder Hitler zu einer Lachnummer gemacht wurde, waren in den USA keine Seltenheit, Captain America war aber vermutlich der einzige Comic-Held, der alleine zu diesem Zweck erschaffen wurde. Im Film wird das ganze etwas entschärft und für internationales Publikum tauglich gemacht. Auf übertriebenen Patriotismus wird fast vollständig verzichtet, es gibt keine Hasstiraden auf Deutschland und Dr. Erskine klärt den Captain in einer ruhigen Minute darüber auf, dass die Deutschen ebenso Opfer Hitlers sind, wie alle anderen auch. Und die Soldaten, die der tapfere Captain befreit? Sind zu seiner Überraschung nicht nur Amis, sondern Franzosen, Italiener und sogar Asiaten.
Da Nazis als Feindbild schon total abgenutzt sind – irgendwann wird selbst das langweilig – verzichtet man bei Captain America fast vollständig auf das eigentliche Grundkonzept der Comics. Hitler kommt überhaupt nicht vor, Swastikas sieht man keine und vom normalen Kriegsgeschehen wird auch nichts gezeigt. Captain America gegenüber stehen keine deutschen Armeen, sondern ausschließlich sein quasi ebenbürtiger Gegenspieler Red Skull und dessen vermummte Spezialsoldaten. Man war hier extrem darauf bedacht, Politik und Geschichte so gut es geht außen vor zu lassen, der zweite Weltkrieg ist zwar der Schauplatz des Films, spielt in der Story aber kaum eine Rolle. Die gesamte Welt wird bedroht, und zwar von einem Verrückten, der zufällig einen deutschen Akzent hat (übrigens brillant von Hugo Weaving umgesetzt, ohne dabei in übertriebene Veralberungen auszuarten).
Atmosphärisch kann Captain America – The First Avenger vor allem in den Steampunk-Parts punkten, die ein wenig an Bioshock erinnern, ansonsten kann der Film optisch wenig beeindrucken, das meiste ist Standard-Studio-Kost. Den 3D-Fans, sofern es solche überhaupt geben sollte, sei gesagt, dass der blau-weiß-rote Held traditionell gefilmt und nur nachträglich in 3D konvertiert wurde, der Effekt hält sich dezent im Hintergrund. Für diesen subtilen 3D-Effekt, den man eigentlich nur wirklich merkt, wenn Schrift im Bild ist, finde ich den Aufpreis nicht gerechtfertigt.
Die Darsteller bieten allesamt solide Schauspielkunst, mehr aber auch nicht. Einzig Hugo Weaving sticht ein wenig heraus, aber das erwartet man von ihm auch. Chris Evans spielt den Captain ebenso souverän, wie er schon zuvor Human Torch in The Fantastic Four gespielt hat, allerdings bietet die Rolle auch keine großen Herausforderungen. Captain America bleibt auch mit neuem Körper und neuen Stärken und trotz des plötzlichen Einflusses auf das weibliche Geschlecht der alte Steve Rogers. Man sagt zwar, Macht korrumpiere, Evans darf aber 124 Minuten exakt die selbe Rolle spielen, ohne Zweifel, ohne Hochmut, überhaupt fast gefühlslos. Dass er 70 Jahre später aus einer unfreiwilligen Stasis erwacht und alle Menschen die er kannte, liebte und für die er gekämpft hat, tot sind, tut der Mann mit dem Schild mit einem kurzen Spruch und einem Schulterzucken ab. Ein bisschen so fühlt man sich als Zuschauer im Kino auch. Captain America: The First Avenger ist eigentlich nur ein 2-stündiges Intro für den kommenden Film The Avengers (unbedingt auf den kleinen Trailer nach dem Abspann warten) und der erste von 6 geplanten Filmen mit Chris Evans als Captain America. Man hätte sich hier deutlich kürzer fassen können oder den Film eher nach The Avengers als “Captain America: Origins” zeigen sollen. Die ersten Minuten spielen in der Gegenwart und dann wartet man 120 Minuten darauf, wieder im aktuellen Millenium zu landen. Allerdings fingen auch Iron Man, Hulk und Thor ganz am Anfang an, es sei dem Captain also gegönnt, auch seine Geschichte komplett erzählen zu dürfen. Schließlich geht es nächstes Jahr bereits weiter.
In der Gegenwart. Und ohne Nazis.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht. Sollte man allerdings, wenn man die folgenden Filme und The Avengers sehen möchte.
Trailer: Horrible Bosses/Kill the Boss
Jul 30th
Charlie Day (It’s always sunny in Philadelphia, Going The Distance), Jason Bateman (Arrested Development) und Jason Sudeikis (30 Rock, Going The Distance) hassen ihre Bosse (Kevin Spacey, Jennifer Aniston, Colin Farrell) und wollen sie gemeinsam töten.
Sieht toll aus, vor allem wegen Charlie Day & Jason Bateman und Ain’t No Rest For The Wicked von Cage The Elephant. Außerdem sind noch King of Kong Steve Wiebe, Jamie Foxx und Donald Sutherland mit dabei.
Regie hat Seth Gordon geführt, der auch Folgen von Community, The Office oder Parks and Recreation gemacht hat und vielen sicher von der Doku The King of Kong bekannt ist.
Horrible Bosses startet in Deutschland unter dem Titel “Kill The Boss” am 1. September 2011.
Trailer: The Amazing Spider-Man
Jul 22nd
Spider-Man mochte ich ja immer am liebsten von den ganzen Superhelden. Klar, mit Ausnahme von Batman, aber der zählt ja nicht so richtig. Die Filme konnten leider nicht überzeugen, bzw. wurden immer schlechter und den letzten würde ich am liebsten aus meinem Hirn verbannen.
Aber der Trend geht zum Reboot und so wird auch Spider-Man neu verfilmt, directed by Marc Webb ((500) Days of Summer, sonst nur Kurzfilme und Musikvideos) und Andrew Garfield (The Social Network) in der Hauptrolle als Spidey.
Zumindest der Hauptplot scheint sehr ähnlich zu sein, ist ja vermutlich so durch die Comics vorgegeben. Stelle ich mir ein bisschen langweilig vor, nochmal das gleiche angucken zu müssen, aber geht wohl nicht anders.
Wen die Ego-Perspektive auch an ein Videogame erinnert, sollte sich mal dieses Video anschauen, in dem die Trailer-Szenen im Game Mirror’s Edge nachgestellt wurden.
Schwinge den Schild mit Captain America
Jul 19th
Nur noch wenige Tage, dann können wir den patriotischsten aller amerikanischen Superhelden auf der großen Leinwand betrachten. Die Wartezeit soll jetzt ein kleines Flashgame zum Film überbrücken. Naja, viel Wartezeit wird mit dem Spielchen nicht vertrieben, aber man kann Charakterkarten zum Film freischalten, wenn man in einem Level alle Gegner mit einer bestimmten Anzahl Schildwürfen erledigt hat.
Captain America startet in Deutschland am 18. August 2011.







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